LUSTO - Finnisches Forstmuseum
Lustontie 1
58450 PUNKAHARJU
Finland
Telefon +358 15 345 100
Telefax +358 15 345 1050
lusto@lusto.fi
Die Hauptausstellung zeigt die Gaben und Produkte des Waldes, gibt Auskunft über Waldarbeit, Waldpflege, Forstindustrie und deren Produkte auf dem Weltmarkt. Sie zeigt aber auch, wie wichtig der Wald im täglichen Leben der Finnen ist: bei der Arbeit, als Quelle der Erholung, beim Spiel, in der Glaubensvorstellung und in der Kunst.
Die Stätte der Stille, die als Herzstück des finnischen Pavillons bei der Expo 2000 in Hannover besonderen Beifall geerntet hat, ist jetzt im Lusto zu bewundern.
Im Lusto für Kinder können die Kleinen spielen, lesen und alte Spielzeuge bestaunen. Draußen im Wald gibt es für Kinder einen Erlebniswald mit Schaukeln und Hütten.
Der neue Teil der ständigen Ausstellung erläutert die Beziehungen, Werte und Vorstellungen der Finnen zu ihren Wäldern und zeigt den Wald unter diversen Aspekten, wie z. B. der Wald in der Volkstradition, die Gaben des Waldes und die Erholungsnutzung des Waldes.
Mit “Zeit der Maschinen“ läutet das finnische Forstwirtschaftsmuseum eine neue Ära ein. Die Sammlung wird ab dem 15.05.2008 in der neuen Ausstellungshalle für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Diese Erweiterung in der Iso-Samperi-Halle, verdoppelt das Ausstellungsangebot des Museums. Die Koneaika Ausstellung dokumentiert die Mechanisierung der Forstwirtschaft, die Entwicklung der Holzindustrie und frühe Experimente, aktuelle Standards und Zukunftsvisionen der Erntetechnik. Die neuen Räumlichkeiten ermöglichen eine so große Sammlung zum ersten Mal in Finnland vereint zu präsentieren.
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Die Ausstellung ”Vanha savotta” eröffnet Einblicke in das Leben der Waldarbeitertrupps und die Flößerei in alten Zeiten – in das goldene Zeitalter der Spannsägen, ganzen Kerlen und des finnischen Pferdes.
Ausgestellt sind zahlreiche Gegenstände, die damals bei der Waldarbeit und der Flößerei eingesetzt wurden, zu sehen ist auch Foto- und Filmmaterial, das lebendig und mit Feingefühl von der langen Geschichte der Waldarbeit und der Flößerei in Finnland und der damit verwobenen Lebensart der Menschen und ihrer Arbeit, erzählt.
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Im 20. Jahrhundert unternahm man in Finnland immense Anstrengungen, um den Waldbau zu fördern. Für die Volkswirtschaft galten die Wälder als überlebenswichtig, so dass alle erdenklichen Maßnahmen umgesetzt wurden, um das Wachstum der Wälder und ihre optimale Nutzung zu unterstützen. Eben diese Zeitspanne von rund hundert Jahren wird in der Ausstellung dokumentiert, und der Besucher erfährt, wie der Ertrag aus finnischen Wäldern gesteigert werden konnte.
So wurden z. B. für die Landwirtschaft wenig geeignete Flächen bepflanzt, Sümpfe und zu nasse Waldböden durch Dränage getrocknet, nährstoffarme Böden durch Düngen verbessert sowie im Rahmen breit angelegter Erforschung und Entwicklung von Veredelungsmethoden die am besten geeigneten Verfahren zur Pflege der Wälder gefunden.